Bauhaus Museum, Dessau

Offener Realisierungswettbewerb 2015

Kontext - Kontur

Die Bauhausstadt
Die Bauhäusler erlebten 1925 Dessau als ein “Kraftfeld der Moderne”, als einen Ort politischer, technologischer und kultureller Innovation, wie es in der Weimarer Republik wohl keinen zweiten gab. Hier baute sich die Schule ein Haus, hier gelang der Brückenschlag zur Industrie, hier wurde schließlich Gesellschaft gestaltet. (Auslobung zum Wettbewerb Bauhaus Museum Dessau) weiter ...

Konstruktive Gestalt

Die “urbane Plattform”
In drei Ebenen kontaktiert das Bauhaus-Museum den urbanen Raum: die Erdgeschoßzone, die Beletage und die Silhouette. Die Erdgeschoßzone ist als Sockel ausgebildet. Dessen Funktionen interagieren mit ihrer angrenzenden urbanen Situationen; weiter ...

inventio oder das Motiv

Der Leitgedanke des Entwurfes entspricht einer produktiven Inspiration. Das Bauhaus-Museum muss sich als Bau einer Situation stellen, die vielseitig vermittelt. Zum einen ist die Historie, die Vita Bauhaus. Diese gilt es zentral im Geflecht der Bauhaus-Institutionen überregional zu präsentieren. Weiterhin muss der Gedanke und die Motivation in die Zukunft getragen werden. In diesem Zusammenhang wird im Entwurf die Konnexion von Stadt und Form aufgefaßt. Das Gebäude symbolisiert in seiner Gesamtheit eine kontinuierliche Gestaltung, der Stadtbaustein steht als Gedanke - als Zeichen des Aufbruchs und der Kontinuität von Stadt und Region.

Kompakter Körper

Eine kompakte Bauform im Zeitalter des Klimawandels zur Energie- und Ressourcenoptimierung.

Dauerausstellung in der Krone

Das Sheddach als Analogie des Industriekulturerbes. Wie in einer Krone thront die Sammlungspräsentation über den Baumwipfeln.

Lernen und Erleben in der Stadtgalerie

Das transparente Stadtgeschoss stellt eine Beziehung zwischen Museum und Aussenraum her. Museumspädagogik und Wechselausstellung nutzen die Bühne zur Stadt und dem Park.

Der Sockel - Gelenk zur Stadt

Das Erdgeschoss fungiert sinngemäß als Sockel der Bauhaus-Sammlung; Durch die Einfriedung werden interne Aussenbereiche definiert.

Kontext, Öffentlichkeit und Dialog

Höfe und Ausschnitte ermöglichen Durchblicke und Durchwegung. Sie verweben Stadtraum, Parkraum und Museumsraum.

Energieeintrag durch Photovoltaik und Versorgung mit Fernwärme gewährleisten ein zeitgemäßes Energiekonzept und fördern einen zukunftsweisenden, nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt. Die solaren Energiegewinne versorgen den hohen Bedarf an künstlicher Belichtung.

Verflechtungen im Gefüge

Das Gebäude gliedert sich grundsätzlich in drei Ebenen. Im Erdgeschoß sind (wie bereits oben beschrieben) allgemeine, dem unmittelbaren städtischen Umfeld zugeordnete Funktionen untergebracht. weiter ...

FormationA mit ALLES WIRD GUT

Torsten Lockl, Lina Müller, Matthias Prüger, Teresa Riethmüller